Hunderte von Videos mit Gewaltszenen erreichen uns zurzeit via Internet, Iran scheint in Flammen zu stehen. Doch wie sieht die Realität aus? Wer kämpft da für was? Ist der große Teil der iranischen Bevölkerung tatsächlich bereit dazu, den westlichen Weg einzuschlagen? Und vor allem: Ist eine Revolution oder ein Bürgerkrieg hier das Mittel der Wahl? Wer sind diese Menschen, die uns medial übermitteln, was in Iran tatsächlich los sein soll?
Zunächst sollte man sich bewusst machen, dass sich die iranische Infrastruktur wesentlich von der unseren unterscheidet. Das gilt nicht nur für die, im Vergleich zu Europa oder den USA, beinahe verschwindend geringe Anzahl von Internetanschlüssen. Auch die Strom- und Wassernetze weisen nicht nur große Maschen auf, sondern Löcher. Große Löcher. Tatsächlich sind all diese technischen Errungenschaften gesichert lediglich in größeren Städten verfügbar. Hauptsächlich jedoch in Teheran. Doch Infrastruktur bedeutet nicht nur Energieversorgung oder den Zugang zum Internet, sondern umfasst auch Dinge wie Theater oder Kinos, Musikfestivals, heterogene Verlagslandschaften, und so weiter. Das gestaltet sich in Iran etwas minimalistischer als im Westen. Doch das hat seinen Grund. In Iran ist die Kultur schließlich genauso gewachsen, wie in unserem System, nur anders geprägt. Dies lässt unweigerlich die Frage aufkommen, wie es denn dann mit der Aussagekraft der Nachrichten aus Iran bestellt ist. Wer versorgt uns da? Wer ist uns denn da so ähnlich, oder will es sein?
Wenn man sich auf die wenigen, im Westen zugänglichen Informationen wenigstens tendenziell verlassen kann, sind es größtenteils junge Menschen aus Teheran und ein paar anderen, größeren Städten Irans. Viele davon Studenten und Akademiker, die die Möglichkeit bekamen, westliche Ideen und Gesellschaftsvorstellungen kennenzulernen und diese auch zu beanspruchen. Daran ist nichts auszusetzen, doch wie repräsentativ für ihr Volk ist diese Schicht?
Selbst wenn man, hypothetisch, von einigen Hunderttausend ausgeht, die innerhalb Irans leben und für einen westlichen Lebensstil eintreten wollen, stehen diesen dann immerhin sechzig oder mehr Millionen anders denkender Menschen im Land gegenüber. Diese haben garantiert keine erschöpfenden Möglichkeiten, sich verschiedene, andersweltliche Perspektiven und damit neue, intellektuelle Möglichkeiten zu erschließen. Und für diese Möglichkeit zu sorgen, ist sicher nicht Aufgabe des Westens, es sei denn, dies wäre erwünscht. Wünscht sich `der Iraner` also den `Anschluss an den Westen? ` Oder wäre es nicht ratsamer, diesen Konflikt als Generationenproblem Irans zu betrachten?
Diese Entscheidung verlangt, wie alle anderen auch, nach einer möglichst breiten, evaluierten und reflektierten Wissensbasis. Doch woher nehmen? Was sind denn verlässliche Quellen? Sind es etwa die Studenten aus Teheran, mit ihren Videobotschaften von Krawallen? Oder die an der kurzen Leine, inklusive Maulkorb, gehenden Dokumentarfilmer, die ins Land gelangen? Gewiss sind es keine Exiliraner, schon gar nicht die intellektuellen Aktivisten in den USA und anderen Ländern des Westens. So sieht`s aus. Wir wissen einfach erbärmlich wenig über das Leben im Iran. Selbst wenn man wenigstens versucht, die eigene kulturelle Brille zu putzen, bevor man sich Den Anderen nähert, ist die Datenlage ziemlich dürftig. Was man daran ändern kann?
Die Frage sollte wohl eher lauten: Sollte man an etwas herum pfuschen, über das man so gut wie nichts weiß? Das einzige, was hier wohl Sinn machen würde, wäre an einem internationalen Klima zu arbeiten, dass einen freiwilligen Austausch der jeweiligen Kulturpartner ermöglicht. Den Rest wird unser aller Gier schon besorgen, denn schlussendlich ist das Primärziel der Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ja die Erschließung neuer Märkte. Vorsicht ist also geboten, wenn man das Kollektiv vom armen, gebüttelten, und bespitzelten Iraner bemüht. Der will doch nur frei sein. Obacht.
5 Kommentare bis jetzt
Hinterlasse einen Kommentar
d`accord zunächst… in weiten teilen.
Lustig nur (wenn die Adjektivierung “lustig” nicht selbst schon wieder einem Euphemismus sich nähert) wie die eigentlich erwartbare Reaktion “der” “deutschen” “Linken” und “Rechten” und die darauffolgende, genauso erwartbare, mediale Aufarbeitung hinter den Spiegeln – wohl im deutschen “Wunderlande” – ausfällt:
DEUTSCHE LINKE UND IRAN
Ein Slibowitz auf Ahmadinedschad
Von Reinhard Mohr
Iranische Oppositionelle als “Discomiezen” und “Strichjungen des Finanzkapitals” – was sich anhört wie Mullah-Propaganda, stammt aus den Webforen der deutschen Linken. In ihrer Bewunderung für das islamistische Regime sind sie sich mit ihrem schärfsten Gegner einig: den Neonazis.
Eigentlich ist es ein klassisch revolutionäres Szenario: Hunderttausende, ja Millionen Menschen demonstrieren auf der Straße gegen den offenkundigen und massiven Wahlbetrug eines reaktionär-klerikalen Regimes, das sich auf einen brutalen Militär- und Sicherheitsapparat stützt. Die Lüge ist das Medium der offiziellen Kommunikation, das Fernsehen in Staatshand und die Justiz vollkommen abhängig von der höchsten religiösen Autorität. Die Zensur kappt die Meinungs- und Pressefreiheit, Todesurteile wegen unislamischen Verhaltens und ehelicher Untreue werden auf öffentlichen Plätzen vollstreckt – mit einem modernen Hebekran.
Wie also reagiert der klassische Linke in Deutschland auf die Proteste in Iran?
Zunächst war da viel Schweigen. Auch Tage nach den riesigen Demonstrationen und den Drohungen des Regimes in Teheran fand sich etwa im Leitorgan der Linken, dem “Neuen Deutschland”, kein Sterbenswörtchen über die dramatischen Ereignisse. Das gleiche Bild bot sich auf der Homepage der Partei Oskar Lafontaines.
Eine merkwürdig ansteckende Schweigegrippe.
Doch halt, ganz unten rechts schließlich die zwanzig Zeilen starke Stellungnahme des angeblichen Reformers und Ex-Stasi-IM André Brie, derzeit noch Europa-Abgeordneter seiner Partei: Das offizielle Wahlergebnis, der überwältigende Sieg von Präsident Ahmadinedschad, sei “Ausdruck für das Scheitern der westlichen Konfrontations- und Demütigungsstrategie”.
Wir verstehen. Egal, was passiert, der Westen ist schuld, allen voran natürlich Amerika und Israel. Da kann Obama einfühlsame Reden an die arabisch-islamische Welt halten, wie er will.
Auch Attac, die notorisch kapitalismus- und globalisierungskritische Organisation gegen das Böse und für das Gute in der Welt, hält sich völlig bedeckt. Lieber freut man sich schon jetzt auf die tolle Sommerakademie Anfang August (“Anmeldung mit Frühbucherrabatt”).
In einem wirren, antisemitischen kleinen Weblog aus Bonn-Bad Godesberg, in dem etwa der Teheraner ARD-Korrespondent Peter Mezger als “professioneller proisraelischer Aufhetzer” beschimpft und andersdenkende Medienkollegen als “Juden” bezeichnet werden, findet sich ein Leser-Kommentar, der die Ereignisse in Iran auf sehr eigene Weise interpretiert: “Die Wahlbeteiligung der Bevölkerung ist klares Indiz für ein funktionierendes legitimes Staatswesen. Verglichen mit der niedrigen Wahlbeteiligung der Deutschen an der Wahl zum Europäischen Parlament (unter 40 Prozent) ist die hohe Wahlbeteiligung im Iran am 12. Juni (85 Prozent) ein klares Indiz des Vertrauens der Iraner in ihren Staat.” .
Ein Slibowitz auf die islamische Republik
Mehr noch: “Iran wird nicht ins Chaos versinken. Besonnenheit ist von allen Seiten angebracht… Der Präsident Ahmadinedschad ist aufgerufen, eine Etappe der Entspannung zu initiieren. Stabilität, Entspannung und Dialog mit den USA sind notwendige, dringende Ziele für den wiedergewählten iranischen Präsidenten und alle wichtigen politischen Akteure in Teheran.” Vor allem natürlich aus einem Grund: “Israel ist alles zuzutrauen.” Das Blog ist nur ein extremes Beispiel für eine Geisteshaltung, in der Rechts und Links, Braun und Rot sich wie im Reagenzglas vermischen
In der “Jungen Welt” holt Werner Pirker, von 1975 bis 1991 Redakteur und zeitweise Moskauer Korrespondent des Zentralorgans der Kommunistischen Partei Österreichs (“Volksstimme”), jetzt freier Autor (u.a. “Ami go home. Zwölf gute Gründe für einen Antiamerikanismus”, 2003), derweil das vulgär-marxistische Besteck aus dem Tornister: “Die iranische Revolution anno 2009 hat sich in postmoderner Verkehrung des Revolutionsbegriffs die soziale Deemanzipation auf ihre Fahnen geschrieben”. Die “Revolution im Zeichen der liberalen Hegemonie” verfolge das Ziel der “vollen Wiedereingliederung des Iran in das System der imperialistischen Weltordnung”. Konsequent interpretiert Marxist Pirker den demokratischen Aufstand der iranischen Massen für die Freiheit als “asoziale Revolution”, kurz: als “konterrevolutionäre Revanche”.
Frei nach Ulrike Meinhof: Natürlich darf geschossen werden. Das allerdings musste man den Teheraner Machthabern nicht extra ausgerichten.
Jürgen Elsässer, einst auch Autor der “Jungen Welt”, dazu auch für “taz”, “Konkret”, “Jungle World” und “Neues Deutschland” tätig, last not least Mitbegründer der “Volksinitiative gegen Finanzkapital”, macht aus seinem linken Herzen schon gar keine Mördergrube: “Glückwunsch, Ahmadinedschad!” rief der mehrfache Buchautor (“Kriegslügen. Der Nato-Angriff auf Jugoslawien”, 2008) auf seiner Homepage.
All die jungen Frauen mit ihren perfekten Englischkenntnissen vor den Kameras von CNN und BBC – “das sollen die Repräsentanten des iranischen Volkes sein, oder auch nur der iranischen Opposition?” Allah behüte: “Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmadinedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.”
Am Ende lässt sich der unnachgiebige Gesellschaftskritiker, der im Südwestrundfunk kürzlich noch mit Heiner Geißler über die Wirtschafts- und Finanzkrise debattierte, zu einem wahren Rausch hinreißen: “In diesem Sinne: Salemaleikum, Präsident! Auf vier weitere friedliche Jahre! Und heute werde ich, ganz unislamisch, auf Dich einen Slibowitz trinken!” Slobodan Milosevic wird’s noch im Grab gefreut haben.
Der Westen als Urheber allen Übels
Während Antifa-Gruppen und Autonome zwischen Berlin-Kreuzberg und Freiburg ebenso beharrlich schweigen wie Pax Christi, IPPNW, Terres des Hommes, die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) und Medico International (lieber feiern sie 30 Jahre sandinistische Revolution in Nicaragua), meldet sich ein guter alter Verschwörungstheoretiker zu Wort: Mathias Bröckers, langjähriger taz-Redakteur und Autor mehrerer Bücher über die Terroranschläge vom 11. September 2001, in denen akribisch nachgewiesen wird, dass alles ganz anders gewesen sein muss als es die offizielle “Legendenbildung” will.
Bröckers weiß auch jetzt wieder, wie es wirklich war: “Auch wenn die Gerüchte über Manipulationen und Wahlbetrug und die Massenproteste gegen das Ergebnis in den auf regime change getrimmten West-Medien derzeit hohe Wellen schlagen und als erster Keim eines Volksaufstandes bejubelt werden – das Wahlergebnis entspricht ziemlich genau dem, was verlässliche Prognosen vor der Wahl vorhersagten.”
Staunenswert an all diesen Kommentaren von links und ganz links ist, wie souverän sämtliche Tatsachen ausgeblendet – oder in ihr Gegenteil verkehrt – werden, die selbst unter Berücksichtigung der unübersichtlichen Nachrichtenlage auf der Hand liegen.
Dabei handelt es sich nicht bloß um die ideologische Blindheit und moralische Verkommenheit von Verschwörungsaposteln und anderen Wirrköpfen. Absurde Stellungnahmen dieser Art weisen auch auf die ganze Freiheitsverachtung hin, die im linksdogmatischen Lager leider eine unrühmliche Tradition hat.
Während man hierzulande an jeder Ecke die Fratze des “neoliberalen” Ungeheuers an die Wand malt, dem irgendein “neuer Faschismus” gewiss bald auf dem Fuße folgen werde, zeigt man sich gegenüber einem reaktionären, islamfaschistischen Terrorregime wie in Iran äußerst verständnisvoll, das alle Hoffnungen des eigenen Volkes, vor allem der Jugend, mit gnadenloser Gewalt erstickt.
Die völlig irrationale und faktenwidrige Fixierung auf “den Westen” als Urheber allen Übels verstellt die Sicht auf jede greifbare Wirklichkeit.
Dass es in Teheran, Maschad, Isfahan und Tabris um genau jene Freiheit geht, die in Europa offenbar nur noch gelangweiltes Gähnen auslöst, scheint da ein Gedanke so fern wie der Mond. In welch fanatischen Zynismus sich vermeintlich fortschrittliche Gesellschaftskritiker flüchten, zeigt exemplarisch Reinhard Lütkemeyer in seinem explizit antisemitischen Weblog “scusi”: “Das Teheraner Feuer und das Blut, das wir im Fernsehen sehen, ist das Ergebnis des schmutzigen Routinegeschäfts von Mossad, CIA und MI6.” Gestern titelte er in seinem Blog: “CIA/MI6-Putsch in Teheran: Zusammengefallen wie ein Soufflé!” An dieser Stelle berühren sich tatsächlich die Wahnsysteme von rechts und links außen. Über die “regelrechte Propagandaoffensive gegen den Iran” und das “moralinsaure Geschrei westlicher Politiker und Meinungsmacher” beschwert sich auch das rechtsradikale “Störtebeker”-Netz.
Die rechtsextreme DVU sandte bereits am 15. Juni ein Glückwunschschreiben an Ahmadinedschad. Und der Vorsitzende der NPD, Udo Voigt, schrieb am 21. Juni im waschechten Nazi-Jargon: Im Iran wurde “anders gewählt, als es der westlichen Welt und ihrer jüdischen Lobby recht ist… Iran ist eben auch nicht Deutschland, wo Demokratie und Menschenrechte oft genug mit den Füßen getreten werden”.
Seit Jahren spricht der Kabarettist Andreas Rebers (Deutscher Kleinkunstpreis 2007) nur noch von “Ahmadnazi”. Er wusste gar nicht, wie recht er hatte.
Quelle:www.spiegel.de – moi zu blöd zum ordentlich verlinken…
Schuld ist diesen natürlich der westliche Moloch… Moloch? ja natürlich: Broders zynischer Kommentar, dass die “Deutschen den Juden den Holocaust” offenbar “nie verzeihen” bewahrheitet sich hier mal wieder in eleganter Glattheit. “Der” Jud´ is schuld. Rechts und Links von jeher in trauter Einigkeit bezüglich dieser Frage. Aber wie sieht es mit dieser Einigkeit denn tatsächlich aus? Hier scheint das all übliche Interesse der Journalie und wie sich beim weiterklicken zeigt, des sich seiner Bürgerlichkeit bewussten Bürgers – die schon immer Bescheid wissen über die, die schon immer Bescheid wissen – seinen allüblichen Weg zu gehen. “Die” deutsche Linke muss ja “die” deutsche Rechte sein und umgekehrt, sonst könnte der, der immer schon ermittelt hat, dass die deutsche Mitte die deutsche Mitte ist sich in dieser Mitte nicht in solch mittelmässigen Wohlbefinden aalen, dass er es eben besser weiss als die Besserwisser. Konsequenterweise taucht im zugehörigen Forum sogar die Behauptung auf, dass “Antideutsche” immer schon Antisemiten waren. Was auch immer von der “deutschen Antideutschen” zu halten ist, “antisemitisch” scheint da doch das falsche Prädikat zu sein… wenn man es den vermag links von links zu unterscheiden…und es nicht immerschon für rechts hält. Aber aus der (schwarz-rot-)goldenen Mitte wäre es wohl weithin zu müssig sich damit genauer zu beschäftigen. Es geht doch darum, das alles gut ist, wie es ist… eben MITTELmässig. Aber ging es nicht um den Iran? Die haben das rechte Mittelmass eben noch nicht gefunden…Zumindest soweit scheint es dem Spiessbürger um den Iran zu gehen, dass dieser Zeugnis ablege davon, dass Deutschland – ohne rechtelinke-linkerechte freilich – doch der einzig wahre Garten Eden ist.
Anders erklärt sich diese Stelle kaum: “Während man hierzulande an jeder Ecke die Fratze des “neoliberalen” Ungeheuers an die Wand malt, dem irgendein “neuer Faschismus” gewiss bald auf dem Fuße folgen werde, zeigt man sich gegenüber einem reaktionären, islamfaschistischen Terrorregime wie in Iran äußerst verständnisvoll, das alle Hoffnungen des eigenen Volkes, vor allem der Jugend, mit gnadenloser Gewalt erstickt.” Mohrs Tenor scheint zu sein, wer Ahmadinedjad nicht kritisiert, kritisiert den “Neobliberalismus”, und wer den “Neoliberalismus” nicht kritisiert, kritisiert Ahmadinedjad. Dazwischen gibt es nichts, ja hat es nichts zu geben. (da fällt einem aus anderen Zusammenhange ein Satz ein, den jemand der sich tats. auf Dialektik verstand einmal schrieb: “Nichts hat also eine Bedeutung.”-Hegel)Aber: Schöne neue Welt. Mein teurer Sokrates hätte dies Sophistik gescholten, und dafür würde er heute schlimmeres als den Schierlingsbecher schlürfen dürfen.
… to gar auto noein estin te kai einai… irgendwann…viellleicht…zumindest hoffentlich…
Grüsse aus dem Elysium
Kommentar von AthenaParthenos 27. Juni 2009 @ 14:25hehe und wie es sich gehört, bei Post aus Athen, klebt oben rechts die Briefmarke^^
Kommentar von AthenaParthenos 27. Juni 2009 @ 14:35Und es war DOCH für ein Postrelief…
Kommentar von verhinderter 29. Juni 2009 @ 21:35Dieser Kommentar von reinhard Mohr ist ja wir(r)klich ein Paradebeispiel für das armselige Geschreibsel das manche Autoren im ehNAmAG (ehemaliges Nachrichtenmagazin)veröffentlichen dürfen . Quergelesen könnte man es als Persiflage auf die Wirkungsmöglichkeiten der Sprache verstehen.
Aber dem ist nicht so dieser demagogische Schreiberling, würde er in einer anderen Zeit leben . er lebte gefährlich- Goebbels zum Beispiel hätte nur ein paar Zeilen davon lesen müssen um zu erkennen , dass hier mit einem ernsthaften Rivalen zu rechnen ist…
es gibt eine lesenswerte Replik auf diesen Schmarn , die die einige der wichtigsten Zutaten dieses Machwerks auseinandernimmt.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30632/1.html
Kommentar von stop nonsense 8. Juli 2009 @ 15:31da fragt man sich was schlimmer ist : solche journaille-isten oder die schweinegrippe ?
Kommentar von stop nonsense 8. Juli 2009 @ 15:33